Regie und Drehbuch von Dogville stammen von dem dänischen Regisseur Lars von Trier. Bei seinem schwermütigen Drama handelt es sich um den ersten Teil einer Trilogie, die mit den folgenden Filmen „Washingten“ und „Manderlay“ komplettiert werden soll.
Die Handlung von Dogville spielt in neun Kapitel werden von einem Pro- und Epilog eingerahmt. Lars von Trier reduziert dabei die Umsetzung auf das Wesentliche. Alles spielt sich auf 50×50 Meter kleinen Bühne ab. Die Umrisse der Häuser sind nur aufgezeichnet, sodass der Zuschauer nicht durch Kulissen und Einrichtung von der wichtigen Darstellung der Schauspieler abgelenkt werden. Lediglich durch wenige Requisiten wirkt die Bühne etwas 3-dimensional.
Die Tageszeiten werden durch einen weißen oder schwarzen Hintergrund dargestellt. Atmosphäre wird lediglich durch Licht und Ton erzeugt und ein allwissender Erzähler erklärt außerdem den Zuschauern die unnachvollziehbaren Ereignisse.
Mit dieser Umsetzung folgt Trier der Tradition des epischen Theaters von Berthold Brecht und geht damit einen ungewöhnlichen Weg für die Kinoleinwand.